Die Situation hat sich seit meinem letzten Beitrag am Mittwoch weiter verschlechtert. Gestern stürzte beispielsweise eine Fußgängerbrücke in einem Armenviertel ein, es wurde jedoch keiner verletzt.
Auch ist am Donnerstag abend aufgefallen, dass eine Schutzmauer gegen den Rio Rimac im Zentrum in der Nähe des Präsidentenpalastes - einige Lecks aufweist, sodass die der Mauer entlang führende Straße gesperrt werden musste. Die Nacht hat die Mauer jedoch überstanden.
Im letzten Post hatte ich ja berichet, dass das Wasserversorgungsunternehmen Sedepal am Mittwoch das Wasser für 6 Stunden abstellte, dann wieder öffnete. Jedoch nur für 3 Stunden. Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde das Wasser wieder gesperrt, am Donnerstag in der Früh für 3 Stunden geöffnet und seitdem ist die Wasserversorgung in ganz Lima bis jetzt (Freiag 9 Uhr in der Früh Ortszeit) unterbrochen.
Wie gesagt, meine Schwägerin hat eine Zisterne und einen Wassertank, jedoch die meisten Häuser haben diese Infrastruktur nicht zur Verfügung. Die sind auf die Tankwagen mit Wasser angewiesen, die etwa die Bezirksbehörden anbieten, wie hier in San Miguel in Lima. Gestern konnte ich am Nachmittag, am Abend sowie heute in der Früh beobachten, wie sich die Leute mit Kübeln, Wandeln und anderen Behältnissen anstellen, um etwas Wasser zum Kochen und Waschen zu erheischen.
Auch gibt es in den Supermärkten schon Hamsterkäufe. So sind wir gestern in einen Großmarkt, vergleichbar mit dem Metro in Österreich, gefahren, um Wasser, gefrorenes Gemüse und Fleisch, oder auch Thunfischkonserven zu kaufen, um etwas für die nächsten Tage zu haben.
Aufgrund des Umstandes, dass das ganze Land von dem Disaster betroffen ist, glaubt meine Schwägerin, dass demnächst die Versorgung mit Gemüse und Obst aus den Provinzen in Lima schwierig sein wird, da viele Straßen, auch wichtige Hauptstraßen unterbrochen sind.
In zwei Stunden hat der Präsident Perus eine Rede an die Nation angekündigt, wahrscheinlich wird der den Notstand ausrufen, wobei viele meinen, er hätte das schon längst machen sollen.
Ich melde mich dann wieder.
17.03.2017
16.03.2017
Ausnahmezustand - wohl bald auch in Lima
Dass es in Ica im Jänner und Februar schon überdurchschnittlich geregnet hat, habe ich ja schon berichtet. Auch, dass die eigentliche Regenzeit im März ihren Höhepunkt erreicht.
Und - wie wir diese Tage erleben können - hat sich diese Bauernregel bewahrheitet.
In den letzten Tagen ist der Pegel des Rio (Fluss) Rimac immer mehr angestiegen. In einigen Distrikten ist es schon zu Überschwemmungen gekommen, auch hat es Vermurungen gegeben.
Nicht nur in Lima, sondern auch in vielen Provinzen Perus. Vor allem Piura war und ist weiterhin am stärksten betroffen. Im Kongress wird schon darüber gestritten, ob die Panamerica-Sport-Spiele, die 2019 in Lima stattfinden sollten, abegesagt werden und das dafür veranschlagte Geld für die Betroffenen der Katastrophe verwendet werden soll.
Nun, heute ist es zu einem ersten Höhepunkt der Krise in der Haupstadt Lima selbst gekommen.
Zuerst wurde das Wasser von 10 Uhr in der Früh abgedreht, geplant war diese Abschaltung bis 16 Uhr. Doch - da sich die Lage nicht verbessert hat, wird das Wasser bis morgen am Donnerstag 6 Uhr in Früh nicht zur Verfügung stehen.
Wir sind gerade in Lima um Papierkram zu erledigen, wohnen im Haus meiner Schwägerin im Bezirk San Miguel, die auch einen Wassertank und eine Zisterne hat.
Gerade ist die Meldung gekommen, dass im gesamten Stadtgebiet der Unterricht in öffentlichen und privaten Schulen bis 20. März ausgesetzt wird, teils, um den in stark betroffenen Kindern keinen Nachteil in Form des Verlust der Unterrichtsstunden zu geben sondern auch, um das Transportaufkommen in der Stadt zu verkleinern.
Hier seht ihr ein Video aus dem limenischen Bezirk Punta Hermosa, weit unten im Süden der Stadt, der als Ferienort bekannt ist.
Auf 3:05 seht ihr eine Frau aus der Mure klettern.
Und - wie wir diese Tage erleben können - hat sich diese Bauernregel bewahrheitet.
In den letzten Tagen ist der Pegel des Rio (Fluss) Rimac immer mehr angestiegen. In einigen Distrikten ist es schon zu Überschwemmungen gekommen, auch hat es Vermurungen gegeben.
Nicht nur in Lima, sondern auch in vielen Provinzen Perus. Vor allem Piura war und ist weiterhin am stärksten betroffen. Im Kongress wird schon darüber gestritten, ob die Panamerica-Sport-Spiele, die 2019 in Lima stattfinden sollten, abegesagt werden und das dafür veranschlagte Geld für die Betroffenen der Katastrophe verwendet werden soll.
Nun, heute ist es zu einem ersten Höhepunkt der Krise in der Haupstadt Lima selbst gekommen.
Zuerst wurde das Wasser von 10 Uhr in der Früh abgedreht, geplant war diese Abschaltung bis 16 Uhr. Doch - da sich die Lage nicht verbessert hat, wird das Wasser bis morgen am Donnerstag 6 Uhr in Früh nicht zur Verfügung stehen.
Wir sind gerade in Lima um Papierkram zu erledigen, wohnen im Haus meiner Schwägerin im Bezirk San Miguel, die auch einen Wassertank und eine Zisterne hat.
Gerade ist die Meldung gekommen, dass im gesamten Stadtgebiet der Unterricht in öffentlichen und privaten Schulen bis 20. März ausgesetzt wird, teils, um den in stark betroffenen Kindern keinen Nachteil in Form des Verlust der Unterrichtsstunden zu geben sondern auch, um das Transportaufkommen in der Stadt zu verkleinern.
Hier seht ihr ein Video aus dem limenischen Bezirk Punta Hermosa, weit unten im Süden der Stadt, der als Ferienort bekannt ist.
Auf 3:05 seht ihr eine Frau aus der Mure klettern.
20.02.2017
Roboter-Fußball-Turnier in Ica
Der Eduardo hat in den letzten Wochen einen Roboter-Bau-Kurs für Kinder hier in Ica besucht. Zwei Mal die Woche kamen die Buben (es waren leider keine Mädchen dabei) zusammen und bauten zusammen mit einem Ingenieur einen simplen Roboter mit dem man unter anderem auch Fußball spielen kann, wie letzten Sonntag bewiesen wurde:
Leider kam Dudu nicht in das Finale, aber alle Teilnehmer hatten sichtlich Spaß daran.
Leider kam Dudu nicht in das Finale, aber alle Teilnehmer hatten sichtlich Spaß daran.
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